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Süditalien April / Mai 2008 - ein Reisebericht von Bernd Loewe Quick-Safe - „Ölmühle“ |
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Unser Besuch in der „Ölmühle“ 51399 Burscheid (www.quick-safe.de) war telefonisch bei Klaus-Dieter Zischke angemeldet, der späte Nachmittag als Termin stellte kein Problem dar. Mit wenigen Handgriffen nach der individuellen Anpassung in der Länge war die Sicherung eingebaut. Treffen der Weitreisenden - 545 Kilometer Am letzen Wochenende im März waren wir in Kitzingen mit Teilnehmern der „Weitreisenden“ zu einem Treffen verabredet. Das ist eine lockere Reisemobilgemeinschaft, die sich über Fernreisen austauscht. Denn unser eigentliches Reiseziel dieses Jahr war Libyen, diese Reise haben wir kurzfristig mangels ausreichender Teilnehmer absagen müssen. Da sich Interessenten für so eine Tour in diesem Kreis befinden, ist das Treffen eine gute Gelegenheit, Pläne für das nächste Jahr zu schmieden. |
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Anreise nach Italien Nach diesem Wochenende, am 30. März begann unsere Reise in den Süden Italiens. Aber vorher übernachteten wir mal wieder in Leonberg, ein Besuch unserer „Stammpizzeria“ in der Altstadt war obligatorisch. Am Montag suchten wir die Firma Woelcke auf, die Motorrollerbühne benötigte noch ein Verlängerung aus Alu-Riffelblech. Das war schnell erledigt. Gegen Mittag rollten wir Richtung Schweiz, Anfangs noch bei trockenem Wetter, vor dem Gotthardtunnel fing es an zu regnen. Hier beginnt der eigentliche Reisebericht unserer Tour Als Vorbemerkung sei noch gestattet, dass wir nicht den Ehrgeiz haben alle Kulturstätten zu besuchen, die in Italien auf Besucher warten. Daher erwarten wir gerne die Kommentare, die uns vorab in den Ohren klingeln: „Wie, da wart ihr nicht!?” Nein, wir schauen uns sicherlich gerne kulturelle und historische Höhepunkte an, erfreuen uns daran, drehen aber nicht jeden historischen Stein um. Menschen beobachten, schöne Landschaften und relaxen, auf den Mix kommt es uns an. 1. Etappe Italien nach Bereguardo - 645 Kilometer |
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Für unser Mobil mit über 3,5 t und Zwillingsreifen sind bis dahin Autobahngebühren der „Classe B“ in Höhe von 5,80 Euro in drei Kleckerbeträgen fällig geworden, kassiert von den modernen „Raubrittern“ der Autobahn, die in kleinen Häuschen kauernd, die Schranke erst öffnen, wenn die Euros in die hohle Hand rollten. Übrigens, auch in diesem Jahr ist es uns aufgefallen, die Italiener haben merkwürdige Essgewohnheiten, überall auf der Autobahn zu sehen; „Autogrill“, ob das schmeckt? 1. April - 325 Kilometer nach Florenz April, April, keiner hat uns heute in den denselben geschickt. Die älteren Herrschaften des Ortes Bereguardo besuchten ihre Angehörigen auf dem Friedhof und betrachteten etwas misstrauisch unsern „BIG GRASSHOPPER“. Was den Autor stutzig machte, es waren ausschließlich Frauen. Also leben diese doch länger? Egal, gut ausgeschlafen und frisch geduscht rollten wir bei freundlichem sonnigen Wetter um 20 Grad Richtung Autobahn. Wir haben kurz entschlossen entschieden, zunächst Florenz zu besuchen und die A 1 durch die Toskana zu befahren. Hunderte von Lkws haben die gleiche Strecke gewählt. Die Autobahn glich mehr einer Achterbahn, so viele Kurven, Berg auf und Berg ab. Der Sprinter 518 cdi machte seine Sache gut, trotz vieler Überholmanöver am Berg blieb der Verbrauch im Schnitt knapp unter 15 Liter. Schließlich war das Gesamtgewicht von 5 t leicht überschritten, der volle Wassertank, der volle Gastank, der Motorroller … usw. Heute betrugen die Autobahngebühren insgesamt 19,80 Euro, immerhin etwa 6,20 Cent pro Kilometer. |
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Erster Tag Florenz - Info Wikipedia Am frühen Nachmittag trafen wir auf dem Campingplatz „Michelangelo“ ein. Die Gebühren für zwei Personen auf den schön grün gelegenen Stadtplatz mit Blick auf Florenz betragen mit Strom (obligatorisch) schlichte 34,40 Euro pro Tag. Wir schlängelten uns an den Olivenbäumen vorbei, dessen Zweige quietschend an unserem Mobil schleifen. Irgendwann sind die obligatorischen Gebrauchsspuren eben fällig, aber die sichtbaren Spuren hielten sich in Grenzen. |
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Wir wurden mit einem halbwegs geraden Platz belohnt und konnten ein wenig Sonne genießen. Per Zufall konnte auch ein Foto von oben gemacht werden, sieht gar nicht nach Campingplatz aus! |
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Nach einer kurzen Ruhezeit nutzen wir das schöne Wetter und schlenderten über den in der Nähe des Campingplatzes gelegenen „“Piazzale Michelangelo“ mit tollem Blick in der Nachmittagssonne auf Florenz. |
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Zweiter Tag Florenz Am Morgen war es bewölkt, aber die Sonne kämpfte sich immer wieder durch die dünne Wolkenschicht. Heute Vormittag war kurzer „Hausputz“ angesagt, außen waren die Scheiben fällig, innen war auch der eine oder andere Handgriff angesagt. Zu Belohnung kam die Sonne heraus, also die Stühlchen ausgepackt und ein wenig relaxt. |
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Dom Santa Maria del Fiore Natürlich war am frühen Nachmittag ein weiterer Bummel durch die Stadt geplant, der Dom war ein willkommener Aufenthaltsort, denn zwischenzeitlich fiel leider ein leichter Regen. Das aufwändige Äußere des Doms wich dem ehr schlichten inneren Teil, unendlich hoch mit schönen Fenstern und über der Sakristei herrliche Kuppelfresken. Die vielen Touristen verursachten eine Geräuschkulisse wie in einer Bahnhofshalle, da wurde telefoniert, gelacht, laut gesprochen, einige saßen auf dem Boden. Mir fehlte selbst als eingefleischter Atheist der doch eigentlich selbstverständliche Respekt und Toleranz in einer Kirche, denn in einem Nebenschiff wurde ein Gottesdienst abgehalten. Eine etwas despektierliche Atmosphäre, die nicht unbedingt zum längeren Verweilen einlud. Gegenüber auf dem Domplatz das Baptisterium, einmalig sind die Bronzeportale, das älteste stammt aus dem Jahr 1330 und zeigt 20 Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers. |
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Ponte Vecchio, Uffizien und Palazzo Pitti stehen hier nur Beispielhaft für die “Metropole der Kunst” Der Regen hatte aufgehört, noch mal schlenderten wir durch die Straßen und saßen später in einem kleinen Restaurant in einer Nebenstraße. Allerdings wurden wir wegen unserem „Cane“ (Hund) höflich in einen Nebenraum gebeten, aber zu unserer Freude haben wir für 30 Euro noch besser gegessen als am Vortag. |
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Internet Ein Versuch eine halbe Stunde Internet für 2,70 Euro zu mieten scheiterte, es wurde ein Ausweis verlangt, der lag allerdings in der Rezeption des Campingplatzes. Was mal wieder für die normalen Stellplätze spricht, auch wenn Gebühren verlangt werden, irgendwelche bürokratischen Anmeldeverfahren und hinterlegen der Ausweise (hier sogar beide!) sind nicht erforderlich. Später haben wir erfahren, dass es ein Gesetz gibt, wonach sich Internetnutzer ausweisen müssen, Hintergrund ist die Terrorismusbekämpfung. |
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Diese Speisenkarte war ein wenig “hochpreisig” |
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