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Posada

Wir bummelten auf der Nebenstrecke nach Posada und besichtigten die Ruine des „Castello della Fava“, im Ortskern weit oben auf einem Fels. Das Örtchen mit seinen kahlen und winkligen Gassen ist um eine steile Hügelspitze herumgebaut.

Das Reisemobil sollte wegen fehlender Parkmöglichkeiten besser unten vor der Altstadt geparkt werden.

Das “Biglietto d’Ingresso” kostete pro Nase 2,10 € inklusive eines gewagten Ein- und Ausstieg.

Vom Turm wurde eine herrliche Aussicht über die Landschaft und Küste geboten. Zu sehen sind von der Aussichtsplattform an beiden Seiten des Dorfes zu den Stränden führende Stichstrassen.

Ein etwas abenteuerlicher Ein- und Ausstieg zur Plattform war zu bewältigen.

Unser nicht empfehlenswerter Parkplatz am Rande der Altstadt war auch der Wendeplatz für den Linienautobus, die entsprechende Markierung hatten wir übersehen. Ein weiterer Reisemobilist hat uns hoch oben auf der Aussichtsplattform darauf aufmerksam gemacht, dass bereits die „Polizia Munizipale“ samt Bus auf uns wartete. Also, nichts wie hin zum Parkplatz. Aber alles kein Problem, der Bus war bereits weg und die nette Polizistin hat mir nur bedeutet, wo ich parken könne.

Nun, die Besichtigung war eh beendet, wir fuhren nach einer kurzen Absprache zu einem Strand, den wir vom Turm aus gesehen haben. Am „Mare e Pineta“ ist allerdings das Parken für Reisemobile von 20 Uhr bis 8 Uhr verboten.

Wir fanden ein ruhiges Plätzchen an einem Strand im Pinienwäldchen mit Blick auf Posada. Mit uns parkten dort eine gute Handvoll weiterer Reisemobilen aus Deutschland. Zwei große Reisemobile standen unmittelbar am Strand, Campingleben pur war unverkennbar. Eine Leine zwischen zwei Bäumen mit Wäsche machte die Szenerie schon ein wenig unerfreulich. Als die beiden etwas bornierten Damen dieser Mobile auch noch versuchten, uns diesen Platz auszureden, fanden wir das schon etwas fragwürdig.

Kalle meinte, die Früchte der Kakteen würden gut schmecken!

Abseits unter Bäumen konnten wir zwei Tage relaxen und die kurze Nacht auf der Fähre ein wenig wettmachen. Das Schwimmen in dem herrlichen klaren Wasser war ein Genuss. Eine Erkundigungstour mit dem Motorroller in die Umgebung ergab keinen besseren Stellplatz. Nach einer Einkaufsfahrt gab es an diesem Abend ein leckeres Fischgericht aus der Reisemobilküche. Übrigens, mit Einbruch der Dunkelheit waren an fast allen Stränden auf Sardinien die Mücken präsent. Da half nur eine „Ölung“ mit Autan oder ab ins Mobil.

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