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Abstecher nach Su Golgo In Baunei führt ein Abzweig als kleine Stichstraße hinauf in die wilde Hochebene von Su Golgo. Ängstliche Naturen mit größeren Reisemobilen sollten sich die Tour überlegen, die ersten drei Kilometer führen über einige sehr enge (ca. 20% Steigung) Serpentinen. Ein Zurücksetzen in den Kehren war zweimal unvermeidlich. Bei der Rückfahrt waren die Kurven auf einmal noch enger ... davon später. |
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Wir folgten einem weiteren Tipp von Peter Höh, das Restaurant „II Golgo“ hat einen kleinen Zeltcampingplatz und das Übernachten auf dem großen Parkplatz vor dem Restaurant ist für Gäste des Restaurant auf Nachfrage kein Problem. |
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Allerdings muss man mit dem Geräusch des Generators leben, auf dieser Hochebene führten eben keine Strommasten. Von wegen stillster Natur … Wir haben einen Espresso geschlürft und uns für ein Abendessen angemeldet. Der deutschsprachige Koch (Chef?) hat uns Spanferkel empfohlen. |
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Keine Müdigkeit vorschützen ... wir haben uns die Wanderschuhe angezogen und die Umgebung „per pedes“ erkundet. Überall begegneten uns frei laufende Schweine, Ziegen, Esel und Kühe. |
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In der Ferne konnte man von der Terrasse bereits die Pilgerkirche „San Pieto di Golgo“ aus dem 18. Jahrhundert sehen. |
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Kalle macht sich gut als “Eselkrauler”! Über Stock und Stein wurde die Hochebene fotografisch erkundet. |
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Der technisch interessierte Tourist testet die manuelle Wasserversorgung für das liebe Vieh. |
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Der restliche Nachmittag klang mit relaxen aus, wir waren auf das Abendessen gespannt, denn die Mägen fingen frühzeitig an zu knurren. |
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Das gemütliche rustikale Restaurant hat uns von der Atmosphäre her gut gefallen, die reichlichen Portionen Spanferkel (ohne Beilagen 9 Euro) waren schmackhaft. Aber nach dem fantastischen Essen des Vorabend waren wir doch nicht so recht zufrieden. Das Brot wurde teuer berechnet, der Salat Mistra war bescheiden und ebenfalls nicht preiswert. |
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Nach einer Kniffelrunde sanken wir in unsere Betten. Bereits vor 5 Uhr morgens wurden wir von dem Gebimmel der Glocken von Ziegen und Kühen geweckt. Eine Herde Kühe hatte sich gegen Morgen auf dem Parkplatz niedergelassen, bis der Restaurantbesitzer die Kühe mit seinem Geländewagen hupend verjagte. Die Schweine haben anschließend genüsslich die Kuhfladen geschlabbert … und wir hatten diese Viecher am Vorabend auf dem Teller! |
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Das mit 295 Meter (ein anderer Reiseführer schreibt 270 Meter) Europas tiefstes Karstloch „Su Sterru“ haben wir nicht besichtigt. Es ist laut Reiseführer eingezäunt, da es in der Vergangenheit immer wieder zu tödlichen Unfällen gekommen war. |
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Über Baunei an die Sandstrände der Ogliastra |
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Gemächlich kurvten wir Richtung Baunei zurück. Eine der engen Serpentinen forderte einen Tribut, das Robel-Mobil setzte heftig auf. Kalle war sofort zur Stelle und hat durch geschicktes Einweisen geholfen, das Mobil wieder flott zu bekommen. Der Schaden war nicht sichtbar, nur an der Unterseite waren einige Schrammen zu sehen. Glück gehabt! |
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Vor der Kirche war eine Hochzeitsgesellschaft zu sehen, wir wussten, diese Gesellschaft war über 350 Personen groß und feierte am Abend im Restaurant „II Golgo“, wie uns der Koch am Vorabend erzählte. |
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Die lange und enge Ortsdurchfahrt von Baunei verlangte geschickte Ausweichmanöver bei Gegenverkehr, verursacht durch eine Vielzahl falsch parkender Fahrzeuge. Wir stoppten am Ortsrand und atmeten erst einmal durch. Anschließend bummelten wir durch den Ort. Ein ehemaliger Gastarbeiter begrüßte uns freundlich und gab uns einen Strandtipp, der allerdings mit unserem Ziel identisch war. |
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Nach dem Einkauf von einigen Lebensmitteln fuhren wir die mit herrlichen Panoramenausblicken versehende Straße zur Küste runter nach S. Maria Navarese.
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