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Über Villasimius nach Solanas

Am einem Nachmittag starteten wir zur Weiterfahrt auf der in unzähligen Kurven mit tollen Aussichten führenden Küstenstraße. Unser Begleitfahrzeug „Helga & Kalle on Tour“ wollte Frischwasser bunkern und Entsorgen. In Villasimius, einer touristischen Stadt mit großen Hotelanlagen und Ferienhaussiedlungen, folgten wir entsprechenden Hinweisschildern „Camperservice“.

Tatsächlich, nach dem wir die Hoffnung bereits aufgegeben hatten, ein Camperservice der Gemeinde hinter dem Ort. Für 5 Euro pauschal war die Ver- und Entsorgung möglich.

Gleichzeitig war dieses direkt an der Landstraße, weit ab von der Küste gelegene Gelände, ein Stellplatz: „Area di Sosta“, Reisemobile waren dort allerdings nicht zu sehen,

denn der Stellplatz wurde zurzeit als Bauhof genutzt. Weiter folgten wir langsam der großartigen Küstenstraße mit tollen Ausblicken. Einige Fotostopps waren daher unvermeidlich. Ursprünglich wollten wir einem Stellplatztipp von Peter Höh folgen.

Unterwegs kurvten wir über eine Bergkuppe und sahen an einem schönen Strand bereits drei Reisemobile stehen.

Wir das so unter uns Reisemobilsten ist, kurze Zeit später standen wir auch an dem ruhigen Strand. Das herrliche klare Wasser lockte uns, wir hüpften in die Fluten und genossen die Erfrischung. Nach und nach trudelten 5 weitere Mobile ein.

Der auf einer Bergspitze zu sehende Sarazenenturm lockte geradezu den Motorroller einzusetzen. Gesehen, gesagt, getan.

Über eine fürchterliche Marterstrecke mit ausgewaschenen Rinnen, die mit Geröll gefüllt waren, führte der Weg um den Berg herum. Entschädigt wurde mit herrlichen Ausblicken in der Abendsonne zu beiden Seiten dieses attraktiven Abschnitts der Küste. Auf der anderen Seite der Bucht ließ sich noch ein „kitschiger“ Sonnenuntergang fotographisch einfangen. Nach der Rückkehr, mit Einbruch der Dämmerung, starteten die Mücken ihre Angriffe, also ab in die Reisemobile.

Die Nacht war absolut ruhig, abgesehen von einer einzelnen Mücke, die gegen 4 Uhr lästig um die Ohren surrte.  

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