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Comune di Domus de Maria - Südküste

Die nächste Fahrt führte uns Richtung „Costa del Sud“, eine besonders reizvolle Küste mit herrlichen Badebuchten (wo ist es auf Sardinien nicht schön?) zu Füßen des Torre di Chia, dem südlichsten und wärmsten Teil von Sardinien.

Helga und Kalle genießen die herrlichen Ausblicke während der Fotograf mit der Kamera unterwegs war.

Auf dem Cap ziert ein erhabener Sarazenenturm diese abwechslungsreiche Küstenlandschaft.

Wir fuhren dem Tipp von Peter Höh folgend zur Camper Aera von Adriano Culurgioniin in der Nähe des Hotel Su Giudeu, am „Capo Spartirento“. Der weitläufige Strand „Su Giudeu“ liegt hinter einer Lagune und ist ca. 400 Meter vom Stellplatz entfernt. Der Preis von 12 Euro einschließlich allerdings einfachster Duschen, Strom, Ver- und Entsorgung war akzeptabel, wir blieben. Die Eukalyptusbaumreihen spendeten wenn gewünscht Schatten.

Weitere Stichstraßen führten an Strandabschnitten mit Parkplätzen, dahinter jeweils weites Dünenareal. Leider fegte am ersten Tag ein „Surferwind“ über den Strand, Baden war daher nicht so angenehm. So klang der Tag im Windschutz der Eukalyptusbäume mit relaxen aus.

Ein weiterer Parkplatz mit einer “Area Camper” und kleiner Bar liegt am Ende der Straße.

Helga und Kalle hatten “Hummeln im Hintern”, sie fuhren bereits am nächsten Morgen weiter, da unser Plan nicht die vollständige Umrundung der Insel vorsah.Einen Tag vor Abfahrt der Fähre wollen wir uns wieder treffen, Abschied von Sardinien feiern und unsere Erfahrungen über diese schöne Insel austauschen.

Wir starteten unseren Roller und kutschierten die vielen Kurven entlang der Küste mit ständig neuen fantastischen „Postkartenpanoramen“ nach Teulada, im Landesinnern gelegen, zum einkaufen. Die Stauräume des Motorrollers voll ausgenutzt, kurvten wir eine andere Straße im Landesinneren über die Berge zurück zum Stellplatz. Am Nachmittag ins Wasser gehüpft, am Abend mal wieder lecker Spagetti Frutti de Mare gegessen, sardischen Rotwein genossen … wenn das nicht Urlaub ist!!

Ruhige Strandspaziergänge, ein hin und her fahrendes Kriegsschiff sicherte uns vor Gefahren aller Art!

Wer clever ist, der angelt sich seine Mahlzeiten selbst.

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Aber Vorsicht im Sand: Eine kleine Qualle!

Die Strandbar mit Bootsverleih war bereits abgebaut ... Saisonende!

Unser Zwischenfazit: Ab Mitte September, wo die meisten Touristen bereits verschwunden sind, bei diesem wohligen Wetter, eine höchst angenehme Reisezeit auf Sardinien. Im Norden der Insel war das Wetter übrigens wesentlich schlechter, in den Bergen regnete es sogar, wie wir von Neuankömmlingen hörten. Der Regen erreichte uns allerdings einen Tag später in der Nacht und hörte erst gegen 11 Uhr Vormittag auf. Die Temperaturen fielen bis auf 13,5 Grad. Anfang Oktober begleiteten uns einige Tage immer wieder kräftige Schauer, die selbst die getrockneten Mücken vom Alkoven lösten. Tagsüber war es glücklicherweise bis auf einen Tag überwiegend sonnig. Die Heizung im Reisemobil haben wir nicht in Betrieb nehmen müssen.

Es gab kleine Strände mit freistehenden Reisemobilen, die längere Anfahrt zu diesem Strand war allerdings selbst für den Motorroller eine höllische Marterstrecke!

Dieses “Sommerhäuschen” hatte seine besten Zeiten lange hinter sich, die Aussicht war allerdings herrlich!

Die sardischen Ziegen- und Schafhirten gehen mit der Zeit, im Allradfahrzeug sitzend und den Hirtenstab aus dem Fenster haltend, wurde die Herde über die Straße getrieben.

Dieser „Allradhirte“ hatte die Ruhe weg, nur nicht aussteigen und die Straße frei machen! Und das bei diesen Spritpreisen in Italien. Ist deswegen das Fleisch so teuer geworden?

Casa Reccio - Käse aus der Region

Aus einem Fiat Kombi heraus wurde Ziegen- und Schafskäse der Region verkauft. Das Kilo für 10 Euro, eine Probe des Schafskäses (Perrrino) überzeugte vom Geschmack. Neben dem Perrrino wurde Wein und Mirto-Salami verkauft. Alles aus eigener Produktion, wie der Sarde auf Deutsch radebrechte. Jedes Jahr kommen die Deutschen wieder zu ihm, in Deutschland wäre der Käse doch viel teurer! Je 2 Liter Rot- und Weißwein, sowie ein Stück Käse wechselten zum „Sonderpreis“ von 12 Euro nach ein wenig handeln den Besitzer.

Der letzte Tag am „Su Giudeu“ mit herrlichem Wetter und Temperaturen um 25 Grad im Schatten wurden mit lesen und baden verbracht. Regelmäßig am Nachmittag kam der typische Wind auf und die Surfer kamen zu ihrem Recht. Gegen Abend war der Spuk wieder vorbei.

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