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Isola di Sant`Antioco

Nach drei ruhigen Tagen rollten wir weiter, nach den kühlen Nachttemperaturen wurde es langsam wieder wärmer, bis zu 22 Grad zeigte das Außenthermometer tagsüber an. Zunächst fuhren wir Teulada über die herrliche Küstenstraße an, unser Dieseltank benötigte Nachschub. 24 Ora (Stunden) Service heißt hier Tankautomat. Aber kein Problem, der 50 Euroschein wurde vom Automat ruckzuck eingezogen und Diesel lief entsprechend der Summe in den Tank. Der Roller bekam für 5 Euro einen Schluck „benzina normale“.

So gerüstet machten wir eine Stippvisite auf der Insel „di Sant Antioco“. Der gleichnamige Ort wird über einen drei Kilometer langen Damm erreicht, der bereits zur Römerzeit errichtet wurde.

Der Hafen mit seinem langen Kai mit Fischer- und Sportbooten bietet Parkmöglichkeiten auch für größere Reisemobile, aber aufgepasst, überall stehen Schilder mit Park- und Übernachtungsverbot für Reisemobile.

Der Altstadtbummel mit unserer läufigen Foxterrierhündin Debby musste unterbrochen werden, ein struppiger niedlicher Straßenköterrüde machte unserem Hund so heftige Avancen, dass wir den kleinen Burschen nicht mehr loswurden. Also zurück zum Reisemobil, unser Hund musste im Mobil bleiben. Die “Caffetteria Olimpia”, ein Treffpunkt der einheimischen Männer.

Wir liefen hinauf in die Altstadt mit kleinem Dom an der „Pizza di Garperi“. An höchster Stelle Reste einer Festung “Forte Su Pisu”, von hier ein schöner Blick über die Stadt und Meer. Dabei wurden wir ständig von dem Rüden begleitet, der dachte wahrscheinlich, wir hätten unseren Hund noch in der Tasche. Anschließend trottete das anhängliche Hündchen bis vor die Tür des Reisemobil mit. Gut eine Stunde hat er uns ständig begleitet, das mussten die außerordentlichen Wohlgerüche unserer Hündin bewirkt haben.

Männer - ist uns langweilig!

Blick über die Stadt bis zum Meer.

Eine Stippvisite machten wir an der Steilküste um das „Capo Sperone“, hier war allerdings außer Wind und Wellen und einem bereits geschlossenen Campingplatz absolut nichts mehr los.

Aber ein schönes Plätzchen für eine beschauliche Mittagspause war schnell gefunden.

Endlich mal weit und breit kein Rüde in Sicht, Debby kann frei laufen.

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