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Druskininkai Litauen empfing die beiden Reisemobile aus der Schweiz und Deutschland mit kräftigem Regen. Rund sechs Kilometer hinter der frei passierbaren Grenze tauschten wir in Lazdijai Euro gegen Litas, der Kurs beträgt ca. 3,44 Litas für einen Euro. Der Regen ließ nicht nach, alles grau in grau. Mangels Alternativen fuhren wir zum modernen Campingplatz in Druskininkai, dem größten Kurort Litauens. Eine Übernachtung war hier für 50 Litas möglich. Nachdem der Regen endlich nachgelassen hatte, besuchten wir das rund 500 Meter entfernte Mühlenrestaurant. Ein leckeres Fischgericht füllte den Magen und bei einem litauischen Bier planten wir den nächsten Tag. Nach einer kühlen Nacht schien die Sonne, zwei Skulpturenparks, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, standen auf dem Programm. Naujasode Skulpturenpark Der Künstler Antanas Cesnulis hat eine besondere Ausstellung seiner Werke eingerichtet. Persönlich stand er an der Kasse und kassierte das kleine Eintrittsgeld. Seine kunstvoll geschnitzten Figuren präsentiert er in einem von außen wir eine Windmühle aussehendes Gebäude über vier Etagen. Außerdem können Großfiguren in einem eigens liebevoll eingerichteten kleinen Park bestaunt werden. Schöne Anlage, sehr stimmungsvoll. |
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Hier nur eine kleine Auswahl der vielen Figuren in der Windmühle. |
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Unten links zwei kernige Figuren, einer davon ist Schweizer... wer ist schöner? |
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Grüto parkas (Grütas Park) Die in Litauen seit 1989 nicht mehr öffentlichen Monumente des Sowjetregime hat hier ein litauischer Geschäftsmann zusammengetragen, um den Menschen das Erbe und den Schrecken der sowjetischen Besatzung in Erinnerung zu halten. Der weitläufige Park präsentiert Monumente der unterschiedlichsten Art, in einem Museum sind weitere Exponate zu sehen, insgesamt interessant und sehenswert. Weitere Informationen www.grutoparkas.lt. Übrigens, eine Übernachtung für Reisemobile ist auf dem Parkplatz nicht mehr erlaubt. |
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Kaunas - Kloster Pazaislis Etwas mühselig haben wir daher nach ca. 155 Kilometern auf überwiegend gut ausgebauten Landstraßen das Kloster gefunden. Ein großer Parkplatz am neben der Klostermauer, am Rande eines Parks. Bereits am Nachmittag viele junge Leute mit ihren zum Teil hochwertigen Pkws, die schon mal die Lautstärke ihrer Radioanlagen demonstrieren mussten. Aber auch der eine oder andere starke Motor wurde heulend und Reifen quietschend präsentiert. Die beiden Reisemobile wurden allerdings nicht im geringsten belästigt. Der rund einen Kilometer entfernte Yachthafen bot Stellplätze für 50 Litas an, der gleiche Preis wie der Campingplatz am Vortag. |
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Kaunas Altstadt Teilweise nicht so richtig ausgeschlafen wurden die Motorroller startklar gemacht. Rich führte uns wie ein Einheimischer in das Stadtzentrum von Kaunus. Wir parken unsere fahrbaren Untersätze hinter der von außen etwas renovierungsbedürftigen orthodoxen Kirche „Sobor“. Hier beginnt die bereits 1871 gebaute Flaniermeile mit einer Doppelreihe Linden ist wir vom Lineal gezogen und gesäumt von Cafes, Restaurants und Geschäften. |
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Wir schlenderten bei schönem Wetter Richtung Altstadt,vorbei an einigen bereits wieder schön restaurierten Häuserfronten der Kaufmannshäuser bis zum zentralen Platz, hier das Rathaus von Kaunas, in dem mehrere Hochzeiten stattfanden. Diese Haus wird wegen seines weißen schlanken Turmes „Weißer Schwan“ genannt. |
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Über CB-Funk (Walkie Talkie) kam später der Hinweis, das sich am „Big Grasshopper“ der linke hintere Schutzfänger gelöst hat, tatsächlich, er hing nur noch ein einem kleinen Stück. Später, am Übernachtungsplatz stellte sich heraus, auch der rechte Schutzfänger löste sich bereits. An den Kanten zu einem Alu-Blech hatte sich durch die ständigen Bewegungen eine Schnittstelle gebildet und im Verlauf der bisher über 27.000 Kilometer das dicke Gummi mürbe gemacht. |
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Die WOMO-Stellpatztipps Veliuona und Raudone an der Nemunas erwiesen sich wegen einer Baustelle und Abgrenzungen als nicht zugänglich. Der Parkplatz des Schlosses „Panemune“ war wegen einer Vorbereitung von Festlichkeiten ebenfalls nicht zugänglich. Gut das wir kurz vor Raudone einen Rastplatz (Kennzeichnung blaues Schild mit Tannensymbol) direkt am Fluss gesehen hatten, hier verbrachten wir die Nacht. Smalininkai (Schmalleninken) Nach einer ruhigen Nacht war zunächst eine ordentliche Toilettenentsorgung mit der „Spatentechnik“ angesagt. Ein Abstecher nach Smalininkai (ehemaliger deutscher Grenzort) stand zuerst auf dem Programm. Das private technische Museum eines leidenschaftlichen Sammlers war unser Ziel. Ein älterer Bewohner des Dorfes führte uns bis vor das Museum, später traf er uns wieder und erbettelte einige Litas. |
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Silute Die Durchgangsstraße des Ortes war vollständig gesperrt, ein Straßenfest fand statt. Schnell einen Parkplatz gesucht und schon schlenderten wir über die Straße, vorbei an kunsthandwerklichen Ständen, vorbei an volkstümlichen Tanzgruppen und Musikkapellen mit MusikerInnen von jung bis alt. Das beschauliche Fest gefiel uns sehr gut, leider war kein Platz für eine Übernachtung vorhanden, um das Fest länger zu genießen. |
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Nach dem Rundgang stand die Suche nach einem Übernachtungsplatz an, außerdem hatten wir ja das Grillgut in den Kühlschränken, das wollte gegart werde.
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