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Finikounda, am Ringfinger des Peloponnes

Unterwegs Richtung Kiparissa und Pilos (dort wird im Hafengebiet in der Vorsaison einmaliges diskretes Übernachten toleriert, allerdings nicht gerade ruhig) haben wir einen privaten Stellplatz (auch für Wohnwagen) besichtigt, der bereits an der Nationalstraße in Deutsch mit „günstigen Preisen“ wirbt. Das campingplatzähnliche Gelände liegt hinter Büschen und Bäumen am Sandstrand, ohne Strom wurden 10 Euro verlangt. Die Atmosphäre behagte uns allerdings nicht so sehr..

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Uns trieb es dann weiter nach Finikounda, eine mehrstündige Fahrt über teilweise schmale Straßen erwarte uns. In Finikounda selbst und in der Umgebung ist freies Übernachten quasi nicht mehr möglich. Die vier Campingplätze in Finikounda sind aber relativ günstig, ca. 15 Euro werden in der Nebensaison durchschnittlich ohne Strom verlangt, Strom kostet bis zu 3 Euro Aufpreis.

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 Unser Lieblingscampingplatz „Anemoilos“ war schon gut besucht, wir kamen aber ruhig in der oberen Hälfte unter.

Strand

Nach fünf entspannenden Tagen und unter anderen zwei Besuche unseres „Stamm-Restaurant Elena“, dessen Besitzer uns tatsächlich wieder erkannte und uns freundlich begrüßte. Als Erstes stellte er uns einen Ouzo auf den Tisch. Das Essen war dort wieder ausgezeichnet.

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Das bei unseren ersten Besuchen vor über 15 Jahren noch fast unbekannte Fischerdorf Finikounda hat sich zu einem liebenswerten, aber touristischen Ort entwickelt. Dennoch kommen wir gerne wieder.

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Selbst Internet wird im ganzen Ort von Finikounda.com über Hotspot per Prepaid angeboten. Das günstigste Angebot war für 90 Minuten über 3 Tage verteilt für 5 Euro nach dem Kauf einer Logincard zu haben. Immerhin konnten so problemlos E-Mails bearbeitet werden. 

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Petalidi, Kalamata, Avia nach Neo Itilo, der Ringfinger des Peloponnes

Baden im Meer war durchaus schon möglich, aber die Wassertemperatur war noch nicht optimal. Auch begleiten uns einige Regenstunden und ein heftiges Gewitter. Dennoch fühlten wir uns wieder wohl in dieser Region. Wir haben uns gemächlich über Petalidi, über eine Nebenstrecke nach Avia (hinter Kalamata) weiter nach Neo Itilo bewegt. Einmaliges Übernachten war unterwegs kein Problem. Konkrete Tipps gebe ich hier nicht ab. Jeder sollte sich solche Übernachtungsplätze in Griechenland selber erobern. Außerdem ändern sich die Situationen vor Ort sehr schnell.

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Petalidi

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Avia

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In der Nähe von Avia diese kleine Kapelle, die frei zugänglich war

Inzwischen in Griechenland leider wegen Vandalismus eine Seltenheit.

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Wandgemälde, Bilder und Räuchergefäße konnten betrachtet werden.

Unterwegs immer wieder herrliche Panoramaaussichten.

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Neo Itilo

In Neo Itilo bietet der Tavernenwirt der „Fish Tavern Faros“ (ausgeschildert am Ortseingang) schon seit über 10 Jahren „Free Parking“ für Camper an. Auf einer Wiese außerhalb des Ortes am Felsenstrand kann man ruhig und ohne schlechtes Gewissen stehen. Auch hier wird ein Besuch in der Taverne erwartet, die in üblicher Qualität und Preisen die Gäste versorgt. Dort trafen wir Holländer an, die dort schon 2 Monate standen und noch einen weiteren Monat bleiben wollten. Na denn … Auf dem Platz haben wir auch ein nettes Schweizer Paar kennen gelernt, mit denen wir gemeinsam die Tavernen des Ortes getestet haben.

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Der eine oder andere Esel ist noch anzutreffen.

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Der Strand von Neo Itilo mit ca. 400 Meter Grobkies. Zu dieser Zeit noch wenig Tourismus, sehr angenehm.

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Essen mit Panoramablick über die Bucht.

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Rundfahrten mit dem Motorroller in die umliegenden Dörfer und eine Besichtigung der Festung “Kelepha” rundeten diese erholsamen Tage ab.

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Um 1670 bauten die Türken die Verteidigungsanlage, die allerdings schon 1685 von den Venezianer erobert wurde.

Das ließ den Türken keine Ruhe, 1715 kamen die Türken und eroberten sich die Festung zurück. 

Von hier wurde der Westen der Mani kontrolliert. Allerdings waren die “Maniaten” recht kampfeslustig, daher war die Festung auch Rückzugsgebiet für die Türken.

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Blick von der Festung “Kelepha” auf die windgeschütze Naturbucht Bucht von Itilo. Im 17. bis zum 19 Jahrhundert eine der größten Siedlungen der Mani. Von dort dort konnten wir sogar unser Reisemobil beobachten.

Areopolis

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Areopolis bot sich auch als Ausflugsziel mit dem Motorroller an.

Das ist mit rund 1000 Einwohnern der größte Ort der Mesa Mani, auf einem Hochplateau gelegen. Am westlichen Ende des belebten Hauptplatzes führt eine Gasse bergab in den alten Teil des Ortes.

Ein Ortsteil von Areopolis, der die Entdeckung zu Fuß lohnt.

Selbst altes Kriegsgerät war zu entdecken.

Nach einem Spaziergang suchten wir einen kleinen Supermarkt auf. Hier war die Uhr noch stehengeblieben, von modernen Marketing keine Spur. Leicht angestaubt und nicht so großer Ordnung wurden hier die Waren angeboten.

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Wir haben das alles an diesem Sonntag als sehr angenehm und beschaulich empfunden.

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