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Nordgriechenland
Ein Reisebericht von Klaus Dürr
Route: Lübeck - Venedig - Igoumenitsa - Sagiada - Ioannina - Kastoria
Chalkidiki (Athos u. Sithonia) - Korinos - Stomio - Lamia - Galaxidi
Zeitraum: 03.09. - 03.10. 2003 Länge: 5865 km
1. - 6. Tag Lübeck - Venedig
Endlich! Das Jahr war lang genug und das Griechenland-Fieber heftig. Am Mittwochabend fahren wir von Lübeck los. Nach einigen Tagen Zwischenstadionen in
Deutschland brechen wir früh auf und schlängeln uns über die S 508 nach Bozen, wo wir auf die Autobahn in Richtung Süden einschwenken. In Trento, wo man direkt an der Ausfahrt "Centro" ver- und
entsorgen kann, geht's schon wieder runter und wir benutzten die Nebenstrecke über Paduanach Venedig.
Unsere Fähre geht erst morgen, so dass wir in Ruhe noch in "Punta Sabbioni" stehen wollen. Nördlich um Venedig herum gelangt man auf eine lange
Landzunge, wo sich viele Womos versammelt haben, direkt an der Mole. Es ist Wochenende, viele italienische Tagesausflügler und etliche Wartende auf die Fähre haben sich versammelt.
Schon kurz nach 09.00 Uhr fahren wir nach Venedig
rein. Auf dem Weg dort hin stehen wir allerdings auf der Stadtautobahn eine knappe Stunde im Stau. Wir kommen rechtzeitig zum "Porto turistico", wo bereits unsere Fähre, die "Parsiphae Palace" liegt. Die ersten Womos sind auch schon dort. Jetzt beginnt der Urlaub! Die reine Anfahrt zur Fähre ist trotz ruhigen Fahrens immer ein wenig "Kilometerfresserei". Hier nun beginnt es ruhiger zu werden.
Wir schiffen recht zügig ein und die traumhafte Vorbeifahrt an der Kulisse der Altstadt von Venedig beginnt. Bisher hatten wir nur immer andere davon
schwärmen hören, jetzt erleben wir es selbst. Es ist wirklich wunderschön, von der erhöhten Position aus an Venedig vorbei zu gleiten.
7. u. 8. Tag Sagiada
Nach der Ankunft in Igoumenitsa
ist unsere übliche Fahrt zunächst zum "Drepanon-Beach". westlich der Stadt. Dort gibt es am Ende des Strandes, vor dem Umspannwerk, ein Toilettenhäuschen, in dem man entsorgen kann. Dieses steht aber leider unter Wasser, offensichtlich hatte es auch hier die letzten Tage heftig geregnet. Gottlob steht noch ein mobiles Toilettenhäuschen dort, so dass wir die Kassette entleeren können.
Wir fahren weiter nach Sagiada, wo wir schon einmal gestanden haben. Unterhalb der Straße, die 7 km weiter an die albanische Grenze führt, gibt es
eine ziemlich ebene Grasfläche, auf der man ruhig stehen kann, von der Straße oben kaum einzusehen. Eine (neue) Dusche mit Wasserhahn ist vorhanden. Außer uns steht noch ein österreichischer Campingbus dort,
später kommt noch ein Augsburger Paar mit Womo hinzu, das wir auf der Fähre getroffen haben. Der Nachmittag vergeht mit rumgammeln und vor allem Salz abspülen. Wir hatten auf der Fähre einen Fensterplatz. Wegen
des Sturms ist das Womo sehr stark mit Salz überzogen, das ich schleunigst entferne.
Am nächsten Morgen erkunde ich mit dem Roller die Küstenstraße in Richtung albanische Grenze. Ein wenig mulmig ist mir, aber ich wollte vor 2 Jahren schon
wissen, wie es dort aussieht. Die Straße ist nagelneu geteert. Nach ca. 5 km geht ein kleiner Weg links ab, dort steht ein blau-weiß gestreiftes Häuschen, wohl ein ehemaliger Grenzposten. Nach ca. 2 km zieht sich
quer über die Fahrbahn ein Maschendrahtzaun, hier ist die (griechische) Welt offensichtlich zuende. Dort stehen auch recht neu aussehende größere Gebäude, es könnten Büros einer späteren
Grenzabfertigungsstelle werden. Niemand ist zu sehen. Auf der Rückfahrt entdecke ich einen Brunnen, ca. 1 km vom Stellplatz Richtung Albanien. Mittags wandern wir mit den Hunden am Strand nach Sagiada. Wir sitzen
in einer "Psarotaverna" (Fischtaverne), als ein mächtiges Unwetter niedergeht. Nur gut, dass wir auf der überdachten Terrasse sitzen.
I 9. Tag Ioannina - Vikos - Pindos
Wir fahren über eine Nebenstrecke recht kurvig und steil über Filiates zur E 90. Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher in das Dorf L i
a machen, wo "Eleni" gelebt hat, von der das gleichnamige Buch handelt. Habe aber irgendwo gelesen, dass man dafür einen Jeep braucht, so lassen wir es.
Unser nächster Halt ist am Ende der Vikosschlucht, die wir vor 2 Jahren besucht haben. Eine schöne alte Bogenbrücke spannt sich romantisch über den
Voidomatis. Davor eine größere Wiese, die gut als Übernachtungsplatz zu nutzen wäre. Hier beginnt auch der Nationalpark "Vikos", von hier aus kann man in die berühmte Schlucht hinein wandern.
Weiter geht es hinauf ins Gebirge, kurvige Straßen, eine wilde, schöne Landschaft. Es wird Zeit, sich einen Platz für die Nacht zu suchen. Einige der von
SCHULZ beschriebenen Plätze haben sich verändert, d.h. sie sind zwar zu finden, aber teilweise mit einem normalen Womo nicht anzufahren.
Nach einer scharfen Linkskurve hinter dem Dorf Pendalofos
liegt links unter Bäumen ein sehr schöner Picknickplatz an einer Kirche. Brunnen und Mülltonnen sind vorhanden, Bänke und Tische ebenfalls. Der Platz ist von der Straße aus kaum einzusehen, der Verkehr kaum zu hören.
10. Tag Pindos - Thessaloniki - Chalkidiki (Olimbiada)
Nach einer ruhigen Übernachtung - nur kurz unterbrochen von Hundegebell aus der Umgebung - und "Willi's" Antworten - brechen wir gegen 09.00 Uhr
auf. Heute wollen wir die Chalkidiki erreichen. Nach einigen Serpentinen geht es abwärts an Neapoli vorbei und dann links ab nach Norden auf Kastoria
zu. Diese sehr schön am gleichnamigen See gelegene Stadt war früher Zentrum von kleinen Pelz-Manufakturen. Inzwischen ist dieses Gewerbe in der Stadt fast ausgestorben. Die Familienbetriebe können gegen die Fabriken nicht mehr bestehen. Aber allein wegen der schönen Lage lohnt sich der Abstecher nach Kastoria.
Zügig geht es nun auf die neue Autobahn Richtung Thessaloniki, wo wir dann in den Nachmittagsverkehr geraten, der doch noch etwas chaotischer ist als in
Deutschland. Auf der "Ring road" nördlich um die Stadt herum geht es Richtung Osten. Wir erreichen zunächst am Beginn des östlichen "Fingers" den Ort Stavros. Dort könnte man zwar - ziemlich
dicht an der Strandstraße - stehen, aber man wäre ein wenig auf dem Präsentierteller. SCHULZ beschreibt dort in der Gegend einige Stellplätze. Auch diese entsprechen in der Realität nicht mehr den
Gegebenheiten. Schon ein wenig entnervt nehme ich den Roller herunter und erkunde die Küste südlich von Stavros.
In Olimbiada
werde ich schließlich fündig:Gleich am nördlichen Ortsbeginn, hinter einer Fischtaverne, liegt eine schöne Wiese direkt am Strand. Ein Müllcontainer ist vorhanden. Die Wiese ist zum Ort hin durch ein Wäldchen geschützt. Hier beziehen wir Quartier.
11. Tag Olimbiada
Der nächste Tag fängt viel versprechend an, was das Wetter angeht. Morgens mit dem Roller in den Ort, Bäcker aufsuchen, Wasserhähne erkunden. Am
Fischereihafen ist direkt neben der Straße ein Brunnen mit Hahn, an dem man bequem Wasser zapfen kann. Gegen Nachmittag zieht (wieder mal) ein Gewitter auf. In unserem Frust packen wir zusammen und wollen trotzdem
Richtung Süden. Bis Ierissos finden wir aber keine vernünftige Stellplatzmöglichkeit. Dort selbst gibt es einen nagelneuen Campingplatz. Wir sind aber überzeugte "Frei-Steher", so dass wir letztlich
umkehren und unseren Platz der letzten Nacht wieder beziehen.
12. Tag Athos - Sithonia
Heute morgen werden wir von einem herrlichen Sonnenaufgang geweckt, endlich einmal Mit einem erfrischenden Morgenbad im Meer. "Willi" ist
davon so angetan, dass er mir gleich hinterher schwimmt. "Ayka" ist dazu noch zu müde, Frauchen mummelt im Hubbett noch vor sich hin. Nach dem Frühstück brechen wir auf.
Wir fahren auf den Athos-Finger. Diese östliche Halbinsel der Chalkidiki wird zum größten Teil durch die Mönchsrepublik "Athos"
eingenommen. Bis zum Örtchen Ouranopoli fahren wir und stellen dabei fest, dass diese Ecke sehr stark touristisch geprägt ist, mit nummerierten Liegen am Strand, Appartementanlagen usw. Nichts für uns. Im
Internet hatten wir von einer "Womo-Gaststätte Eleni" gelesen. Da wollen wir hin, die Kenner schwärmen von der Stellmöglichkeit und gutem Essen. Wir finden auch die richtige Abfahrt, ausgeschildert mit
"Taverna Dyonisos" und "Eleni", aber: Der Weg von der Straße hinunter ist zunächst relativ fest, breit und einigermaßen eben. Zwischendrin allerdings einige Schotterstellen in engen steilen
Kurven. Dann eine Supersteigung mit gleichzeitig enger Kurve, wo ich gar nicht erst hinauf fahre.
Die Küste entlang zuckeln wir auf den mittleren Finger - Sithonia - zu. Gerade kurz hinter Sarti
sehen wir von der Küstenstraße hinunter auf eine kleine Sandbucht, in der einige Womos stehen. Also umdrehen und ebenfalls diesen Hafen anlaufen. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick hinüber zum Berg Athos.
13. Tag Sarti - Toroni
In Toroni
sehen wir durch das Fernglas am Ende des Sandstrandes ein einsames Womo stehen. Den Weg müssen wir auch finden. Vorher ist allerdings Einkehr in die Taverne von Maria in dem kleinen Ort Tristinika, der
unmittelbar auf Toroni folgt. Wir essen wunderbar zu Mittag, werden freundlich bedient, die Preise sind in Ordnung und Wasser zapfen dürfen wir auch noch. Die Toiletten der Taverne sind nagelneu und blitzsauber.
Danach biegen wir hinter dem Ort zum Strand ab. In der Nähe des zuvor gesichteten Womos beziehen wir auf einem aufgegebenen Campingplatz Quartier.
14. u. 15. Tag Ag. Ioanis Beach
In Nea Marmaras
kaufen wir ein, aus dem Supermarkt nehmen wir den gesamten Vorrat an Hundefutter mit. Wir wollen heute Rebecca Papadopoulou in Poligiros besuchen, die dort eine Tierauffangstation für herrenlose Hunde betreibt. Vorher fahren wir hinter Elia bei dem Schild "Ag. Ioanis Beach" zum Strand runter. Es handelt sich wieder um einen aufgegebenen Campingplatz. Eine wunderschöne Sandstrandbucht. Unter Schatten spendenden Bäumen richten wir uns ein.
16. Tag Ag. Ioanis-Beach - Korinos
Weiter geht es in südliche Richtung. Ursprünglich sah unsere Reiseroute ja vor, bis zur Insel Samothraki ganz im Nordosten zu fahren. Aufgrund des schlechten
Wetters in der ersten Zeit unseres Griechenlandaufenthaltes entscheiden wir uns jetzt um. Samothraki lassen wir sausen, Richtung Süden ist offensichlich das Wetter deutlich besser.
Wir beenden die Rundfahrt der Halbinsel Sithonia und münden wieder in die normale Küstenstraße Richtung Thessaloniki ein. Zügig umfahren wir die Stadt.Lt.
SCHULZ gibt es schöne Stellplätze im Bereich Korinos
an der Küste. Am Ort vorbei kommen wir an den Strand. Davor liegt ein Dünengürtel, wo wir uns häuslich einrichten wollen. Zunächst einmal fahre ich mich im weichen Sand fest. Mit viel Mühe kommen wir wieder heraus und stellen uns auf eine feste Grasfläche. Es wird wieder ein sog. "Beach"-Tag. Der Tag verabschiedet sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über dem Olymp.
17. Tag Stomio - Velika
Nachdem wir uns am Wasserhahn der kleinen Kirche "Agia Paraskevi" mit Frischwasser versorgt haben, brechen wir auf. Zunächst auf der Straße
parallel zur Autobahn Richtung Katerini. Was wir gestern in Korinos im Supermarkt nicht fanden, beim LIDL kurz vor Dann geht's auf die Autobahn, weiter Richtung Süden.
In Stomio
liegt direkt hinter dem Strand ein bereits wegen Saisonende geschlossener Campingplatz. Genau gegenüber ein weiteres ehemaliges Campingplatz-Gelände. Schöner ebener Grasboden. Duschen, Toiletten und Wasserhähne sind vorhanden - und sie funktionieren sogar! Wir stehen im Schatten der Bäume und können über eine kleine Brücke zum Strand. Der feine Sand ist auffallend sauber, kein Müll liegt herum, der Meeresboden fällt allmählich ab. Wir genießen einen weiteren faulen Badetag, unsere Begleiter suchen sich einen schattigen Platz.
Leider lungern am Abend zwei Albaner um das Gelände herum und sehen auffällig oft zu uns herüber. Als ich noch mal betont mit den Hunden an ihnen vorbei
gehe, sind sie nicht sonderlich beeindruckt. Da wir beide ein mulmiges Gefühl haben, brechen wir um 18.30 Uhr auf, obwohl wir an diesem Platz gern länger geblieben wären.
Unsere unplanmäßige Stellplatzsuche gestaltet sich denn auch nicht sehr glücklich. Nach einer Stunde Kurbelei über Serpentinen der kleinen Küstenstraße,
durch teilweise recht enge Dörfer, gelangen wir nach Velika. Direkt neben der Strandstraße, auf dem Dünengürtel, steht ein deutsches Womo. Da es schon fast dunkel ist, stellen wir uns daneben. So einfach
ist es allerdings nicht: Beim Hinauffahren auf den Dünengürtel zunächst keine Probleme, merke ich nach kurzer Zeit, dass die Vorderräder auf weichen Boden kommen. Auch das schnelle Hochschalten bringt nichts
mehr. Wir sitzen - wieder mal - fest! Die Vorderräder graben sich fast bis zur Achse ein. Wegen der Dunkelheit und da ich jetzt auch ein wenig genervt bin, bleibt das Womo so stehen. Morgen wird man weiter sehen.
18. Tag Velika - Lamia - Galaxidi
Wir sind gerade beim Frühstück, als es draußen laut wird. Unser Womo-Nachbar hat einen vorbeifahrenden Griechen auf einem Trecker angehalten. Der ist sofort
bereit, uns heraus zu ziehen. Da wären wir nie allein heraus gekommen! Ich demontiere die Rollerbühne samt Roller, damit ich beim Hinauffahren auf die Strandstraße nicht aufsetze, baue alles wieder an.
In Lamia
machen wir am Stadtrand Mittagspause. Die richtige Abfahrt in Richtung Amfissa - Itea finden wir zunächst nicht. Wir gelangen ins Zentrum von Lamia. Davor kann ich nur warnen. Die Straßen sind reichlich eng, bzw. zugeparkt, ich komme mächtig ins Schwitzen! Schließlich - so glauben wir - haben wir die richtige Straße erwischt, sie führt schnurgerade von Lamia auf das Parnaß-Gebirge zu. Als es steil in die Berge geht, merken wir, dass wir eine Niete gezogen haben. Etwa 12 km lang, sehr steil, sehr schmal und mit Schlaglöchern übersät, schrauben wir uns hoch. Dann gelangen wir endlich auf die gut ausgebaute Straße Lamia - Amfissa.
Durch den riesigen Olivenhain nördlich Itea kommen wir an den Golf von Korinth. Einige von SCHULZ beschriebene Plätze sind inzwischen bebaut und eingezäunt.
Hinter Galaxidi
können wir in eine kleine Bucht hinunter sehen. Dort steht ein einzelnes Womo, sieht sehr idyllisch aus. Auf einer guten Teerstraße gelangen wir ohne Probleme nach unten und unsere neuen Nachbarn sind dankbar, dass sie nicht mehr allein stehen und von Hunden beschützt werden.
19.u. 20. Tag Galaxidi - Kalogria (Peloponnes)
Der neue Tag fängt viel versprechend an. Dies ist eine kleine Entschädigung für die sehr unruhige Nacht. Hinter unserem Stellplatz führt die Straße in
eine weitere Bucht, in der das Hotel "Delphicamp" liegt. Dort gab es vom Abend bis weit in den frühen Morgen in größere Feier. Ganze Kolonnen von Pkw und sogar ein Reisebus rauschen bis ca. 03.00 Uhr an
unserem Platz vorbei.
Der frische Kaffee stärkt uns und vertreibt die Müdigkeit aus Augen und Gliedern. Wir kurven die gut ausgebaute Küstenstraße am nördlichen Golfufer
entlang. Unterwegs erkunden wir weitere Stellplatzmöglichkeiten in Eratini und Xiladou. In Eratini kann man im Ort direkt am Strand stehen, in Xiladou fährt man zunächst durch ein kleine Flussebene, dann im Ort
links und gelangt an einen mittelprächtigen Sandstrand. Wir halten uns dort nicht auf, weil ein starker Ostwind aus dem Golf heraus uns entgegenbläst.
Mittags setzen wir in Antirrion mit der Fähre auf den Peloponnes über. Zunächst finden wir einen Platz hinter dem "Hotel Kalogria". Einige Womos
sehen dort, heute, am Sonntag, sind auch viele Griechen zum Baden hier her gekommen.
Nachmittags Erkundungsrunde in der Umgebung. Es muss noch einen anderen Platz geben. Den finde ich dann auch. Wenn man von Lapas durch das Pinienwäldchen
kommt, muss man v o r der kleinen Brücke links abbiegen und gelangt dann auf einensehr schönen Platz, eben und mit festem Sanduntergrund. Hier stehen ausschließlich Wohnmobile.
Wir verbringen zwei Tage hier, gönnen uns ein wenig Ruhe, in den letzten Tagen sind wir doch recht viel gefahren. Dass wir nun doch - entgegen unse Planung -
wieder auf dem Peloponnes gelandet sind, ist überhaupt nicht schlimm. An diesem Platz waren wir nämlich noch nicht.
21. - 23. Tag Loutra Killini
Bis dort hin ist es von Kalogria nicht weit. Nach Auffüllen des Frischwassertanks am Wasserhahn in Araxos starten wir. Wir wollen zunächst den Strand
nördlich von Port Killini erkunden. Dort kommen wir aber nicht hin, sondern wuseln uns durch Kastro und dann die Serpentinen hinunter Richtung "Robinson-Club". Daran vorbei kommen wir zu dem schönen
Stellplatz direkt oberhalb des Strandes. Wir richten uns neben einigen anderen Womos aus aller Herren Länder ein.
Die nächsten Tage vergehen in süßer Faulheit. Einmal setzen wir um, weil uns ein Nachbar zu sehr auf die Pelle rückt und auch nach Ansprache nicht bereit
ist, einen vernünftigen Abstand einzunehmen. Dabei geht es nicht etwa um das Ausfahren der Markise usw., sondern wir sind der Meinung, dass man, wenn genügend Platz ist, einfach einen gewissen Abstand einhält. 1
m ist uns zu eng.
Am Rand des Platzes betreibt Nakos eine Taverne. Man sitzt sehr schön auf der überdachten Terrasse und kann sich von den Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
Nakos kocht göttlich, dabei bietet er den Service, dass die Wohnmobilisten bei ihm Wasser zapfen, die Toilette entsorgen und duschen können.Unser
Tavernenwirt Nakos ist ein sehr netter, liebenswerter Gastgeber. Auf unseren Wunsch bereitet er uns abends Lammkeulen zu. Das Abendessen wird zum Festschmaus.Er freut sich ehrlich, als wir seine Kochkunst in den
höchsten Tönen loben. Wie selbstverständlich gibt er anschließend Metaxa aus.
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