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Der Start am nächsten Vormittag führte in das 15 Kilometer entfernte Preveza. Trotz Sonntag hofften wir auf einen geöffneten Supermarkt, dieser Wunsch wurde uns nicht erfüllt. Im Ort hatte die Polizei mit Radarpistolen die Sonntagsflitzer gemessen, die „Erfolgsquote“ war hoch, denn die gerade lang gezogene vierspurige Straße war auf 50 km/h gegrenzt. Radarpistolen haben wir unterwegs mehrfach im Einsatz gesehen. |
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Statt der auch möglichen Kurzfähre war die Fahrt zwischen Meer und dem riesigen Binnengewässer„Amvrakikos Kolpos“ durch einen seit wenigen Jahren bestehenden 1,6 Kilometer langen Tunnel für 5 € möglich. Einkaufen konnten wir unterwegs doch noch, ein Supermarkt hat uns mit allen Nötigen versorgt. Erstaunlich, 1 ½ Liter Retzinawein waren hier für 1,58 € zu haben, der sich sogar als trinkbar herausstellte. Für unser Kaffeewasser kauften wir ein Sechserpack Wasser mit je 1 ½ Liter Flaschen, wir trauen nach einer Woche dem Wasser im Tank unseres Reisemobils nicht mehr. |
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Wir bummelten die Küstenstraße entlang, Richtung Astakos und Etolika. Eigentlich waren wir noch auf Stellplatzsuche. In Astakos haben wir noch so gerade eben ein Eis draußen gegessen, dann brach Blitz und Donner mit kräftigem Wind über uns herein. Unser kleiner Hund, der überhaupt kein Gewitter mag, wollte nur eins, zurück ins „sichere“ Auto. Die Polizei leitete uns um, da ein Stromkabel abgerissen auf der Straße lag. Bei Sturzregen, der fast in Hagel überging, haben wir uns 11 Kilometer ins Gebirge hochgeschraubt. Das Außenthermometer zeigte nur noch 16,5 Grad an. |
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Die weiterführende Straße war insbesondere an der Küste zum Teil vor kurzem erweitert, die neu heraus gebrochene Felsen waren überall im Blick. In Verbindung mit dem trüben Himmel kein sehr schöner Anblick. Neben überfahrenden Katzen, Igeln und einer Schildkröte begegnete uns auch ein verendeter Dachs. An einer Stellplatzsuche haben wir bei dem Regen, der zwar langsam nachließ, nicht mehr gedacht. Über Messolongi fuhren wir Richtung Patras, es wurde trocken, die Temperatur stieg wieder auf 28 Grad an. |
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Plötzlich tauchte sie im Dunst vor uns auf, die erst vor 4 Wochen mit Otto Rehhagel eingeweihte beeindruckende über 2 Kilometer lange Hängebrücke von Antirrion nach Rio. |
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Statt des Fährpreises von 12 €, wurde uns 15 € Maut trotz der erheblichen EG-Förderung abverlangt. Der vor uns fahrende Sattelschlepper ohne Auflieger hat den gleichen Betrag gezahlt. Diese kühne Konstruktion soll ja Griechenlands erdbebensicherstes Bauwerk sein! Das griechische Publikum spazierte am Sonntag neugierig bis stolz über die Brücke, obwohl der kräftige Wind einem fast die Kleider vom Leib riss. |
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